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Integrativgruppe

Integrative Betreuung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf.

Dies bedeutet, eine gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Auffälligkeiten in einer Kindergartengruppe. Dabei werden Bedingungen geschaffen, die es allen Kindern ermöglichen, ihre individuellen Kompetenzen zu entwickeln. Die integrative Hilfe im Kindergarten, soll einer Verfestigung aufgetretener Probleme beim Kind entgegenwirken. Sie kann auch, wenn sie rechtzeitig beginnt, weitere Maßnahmen verhindern oder aber den Bedarf an weiteren Hilfen aufzeigen. Neben den allgemeinen Zielen, des Bildungs- und Betreuungsplanes, verfolgen wir noch folgende Ziele:

- Förderung der Grob- und Feinmotorik
- Förderung der Selbstständigkeit
- Sprach und Wahrnehmungsförderung
- den Zugang zu eigenen Gefühlen und Stärken finden.

Die Kinder sollen außerdem lernen:
- Misserfolgserlebnisse zu bewältigen
- Konflikte auszuhalten
- Lösungsmöglichkeiten zu finden
- die eigene Individualität anerkennen
- die eigenen Stärken in die Gruppe einzubringen.

Wer kann von diesem Angebot Gebrauch machen?

Wir betreuen 15 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren, davon können bis zu 5 Kinder einen erhöhten Förderbedarf aufweisen. Dieser Förderbedarf zeigt sich:

- durch Verhaltensauffälligkeiten
- durch Entwicklungsverzögerungen
- aufgrund problematischer Verhaltensweisen und geringem Kontakt zu anderen Kindern
- indem die Kinder mehr Hilfe und Unterstützung brauchen
- indem diese Kinder eine seelische Behinderung aufweisen
- indem eine Unterstützung beim Erwerb sozialer Kompetenzen benötigt wird
- wenn Kinder in einer sozialen oder emotionalen Mangelsituation leben
- körperlich oder geistig behindert sind §35 SGB XII

Welche personellen Anforderungen sind notwendig?
Für eine integrative Gruppe gilt:
zwei pädagogische Fachkräfte ( Erzieherinnen) und
eine pädagogische Zweitkraft.

Durch die Kooperation mit der Frühförderstelle Oberrohr
stehen uns zusätzlich: Eine Ergotherapeutin, eine Logopädin und eine Heilpädagogin zur Frühförderung und zur Team- und Elternberatung zur Seite.

Ziel der integrativen Maßnahmen ist es, individuelle Förderziele zu erreichen.

Diese Förderziele werden durch gezielte Beobachtungen definiert.
Wir erstellen individuelle Entwicklungs- und Förderpläne für jedes einzelne Kind. Dadurch können die Kinder auf ihrem jeweiligen individuellen Entwicklungsstand unterstützt werden. Sie können in ihrer gesamten Entwicklung nachreifen und entwickeln Handlungskompetenzen. Außerdem wird die Ausdauer, Gruppenfähigkeit und Anpassungsfähigkeit beim einzelnen Kind gefördert. Das Kind lernt Handlungskonzepte zu entwickeln und dadurch seine Arbeit besser zu strukturieren.

Elternarbeit

Ein wichtiger Bestandteil der integrativen Arbeit ist der regelmäßige Austausch und das Gespräch mit den Eltern. Zu Beginn der integrativen Maßnahme ist die Kontaktaufnahme zu den Eltern wichtig. Es folgen in regelmäßigen Abständen
Gespräche mit Eltern, Therapeuten, Beratungsstellen und Frühförderstelle.

Fortbildung für das Personal

Das Personal wird sowohl durch die Frühförderstelle Ober-rohr als auch durch Fortbildungsveranstaltungen des Caritas Verbandes für die integrative Arbeit geschult.

Themen dieser Fortbildungen sind:

- Zielorientiertes Arbeiten
- Hilfeplanung und Hilfegestaltung
- Reflexion und Dokumentation
- erhalten von Fachkompetenz im Bereich Integration
- erlernen von Konfliktbereitschaft und Konfliktkompetenz


Was wir wollen:

Wir wollen den Eltern durch unsere Integrationsgruppe die Möglichkeit geben, ihr Kind wohnortnah betreut zu wissen. Dadurch kann das Kind bei seinen Freunden und in der Ge-meinschaft bleiben. Es wird nicht ausgegrenzt.Wir wollen allen Kindern die Möglichkeit geben, den Start ins Schulleben bestmöglich zu bewältigen.

"Auch wer nicht zählen kann,
zählt mit-
Auch wer nicht sprechen kann
hat viel zu sagen!"
Zitat


 


     

 

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Bilder zum Teil von: Bilderquelle